Uncategorized

Nun geht’s nach Norden

Es ist eine Weile her seit ihr das letzte Mal von uns gelesen habt. Das hat insbesondere den Grund das im Dryandra Nationalpark, wie auch in den folgenden Übernachtungsorten die Netzabdeckung äusserst dürftig war – so denn überhaupt Empfang war.

In der Zwischenzeit ist viel passiert. Wir durften den Besuch im Dryandra Park mit einer Nachttour im Tiergehege der Sanctuary abschliessen. Welch ein Erlebnis die ganzen verschiedenen Tiere, welche in dem Moment Fütterung hatten, auf den Füssen zu haben. Wir sahen: Bilbys, Malas, Quendas, Boodies und Woylies.

Tags darauf ging es dann in aller Frühe Richtung Perth. Wir mussten das Mietauto noch einer Wäsche unterziehen vor der Abgabe. Pünktlich wie die Schweizer standen wir dann um 09:05 mit blitzender Karre bei der Vermietung wo wir dann erst mal unseren Platz in der Warteschlange einnahmen. Um halb 10 schliesslich war alles geregelt und wir nahmen uns ein Uber Taxi in Richtung Luke, unserem neuen Autovermieter. Es folgte eine längere Stadtumfahrt, um 10:00 waren wir mit knurrenden Mägen bereit zur Autoübernahme. Es folgte eine längere Einführung über Wassertanks, Kochutensilien und die Verwendung von Rettungsutensilien, sollten wir mal im Sand festgefahren sein.

Leider stellte sich die Suche nach einem Stellplatz für die erste Nacht als schwierig heraus. Wir hatten ausgerechnet ein Longweekend für unseren Start richtung Norden gewählt, so waren auch viele Australier mit ihren Campern unterwegs. Schlussendlich erbarmte sich eine nette Nationalpark Mitarbeiterin und gab uns einen “Geheimtipp”. Die Zufahrt sei ein bisschen “Rocky”, “Shaky” und nur erfahrenen 4WD Piloten zu empfehlen. Wir hatten ja unsere Einführung keinen halben Tag zuvor, darum zählten wir uns natürlich zu letzterer Gruppe!

Sie hatte recht, es war sehr Sandig, zwischenzeitlich Steinig und vorallem Eng. Das arme Auto!! Aber wie haben wir von Götti Vinz gelernt: “If it’s rental – don’t be gentle”. Schliesslich fanden wir ein Plätzchen unweit des Strandes in den Dünen und öffneten zum ersten Mal die Dachzelte und kochten auf dem Gaskocher. Es schmeckte vorzüglich. Die Nacht verlief dann windbedingt ebenso wacklig wie die Anfahrt. Zudem hatten die Erwachsenen nun Zeit sich Gedanken zu machen wie wir denn wohl zurückfinden würden….

Die Rückfahrt verlief jedoch besser und orientierter als erwartet. Wir fanden uns auf dem Highway wieder und pumpten zum ersten Mal die Reifen wieder auf Strassendruck.

Unterwegs stoppten wir in Lancelin wo wir auf einer riesigen Sanddüne “Sandboarding” ausprobierten. Dabei fährt man mit einer Art Snowboard die Sanddüne herunter. Schnell stellten wir fest das geschlossene Sonnenbrillen besser gewesen wären. Nach ein paar kläglichen Versuchen schliesslich klappte es einigermassen die Dünen auf dem Board stehen oder sitzend herunterzufahren.

Sandboarding 🤙🏼

Später fuhren wir dann weiter zu unserem zweite Übernachtungsort der ebenfalls 45 Minuten 4WD Strecke von der Strasse entfernt war. Diesmal war die Strecke aber gutmütiger und wir wurden bereits von einer Menge Bienen erwartet. Dies zwangen uns später dann den Ort nochmal zu wechseln. Sie waren einefach zu aufsässig.

Die zweite Nacht schliefen wir dann wie die Götter.

Tag 3 fuhren wir dann vie die “Pinacles” in Richtung Jurien Bay. Bei den Pinacles gibt es einen Nationalpark und die Möglichkeit eine Rundfahrt durch diesige zu machen. Es war schön aber auch nicht mehr und insbesondere fühlte es sich recht touristisch an.

Die Pinacles

Mittagessen nahmen wir dann Luxuriös bei Lobster Shack – ein Hochgenuss.

Unterkunft fanden wir dann auf dem Sandy Cape Recreation Park, ein doch sehr einfacher Caravan Park, aber es war auch schön wiedermal unter Leuten zu sein.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *